{"id":1263,"date":"2015-09-30T15:17:43","date_gmt":"2015-09-30T14:17:43","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sakristanen-zh-sh.ch\/wordpress\/?p=1263"},"modified":"2015-09-30T15:17:43","modified_gmt":"2015-09-30T14:17:43","slug":"besuch-der-baeckerei-voland-in-steg-am-mittwoch-23-september-2015","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sakristanen-zh-sh.ch\/wordpress\/?p=1263","title":{"rendered":"Besuch der B\u00e4ckerei Voland in Steg am Mittwoch, 23. September 2015"},"content":{"rendered":"<p>Unsere diesj\u00e4hrige Weiterbildung hat uns ins wundersch\u00f6ne T\u00f6sstal gef\u00fchrt, in die Konditorei &amp; B\u00e4ckerei Voland in Steg. Wegen des eher unfreundlichen Wetters haben wir den Treffpunkt spontan vom Vorplatz der B\u00e4ckerei ins gem\u00fctliche Caf\u00e9 Voland verlegt, von wo aus wir zwei Mitarbeiterinnen der B\u00e4ckerei durch eine Glaswand bei der Produktion von Pralinen beobachten konnten.<\/p>\n<p>Um 14:00 Uhr wurden wir von Ren\u00e9 Schweizer, seit 2001 im Besitz der B\u00e4ckerei, abgeholt und mit h\u00fcbschen Haarnetzen ausgestattet. Unsere erste Station war der Schokoladenraum, den wir zuvor schon von Aussen gesehen hatten. W\u00e4hrend wir in die Geheimnisse der Schokoladenverarbeitung eingef\u00fchrt wurden, durften wir nach Lust und Laune von den leckeren Champagnertruffes und den extra f\u00fcr uns bereitgestellten Couverturesorten (Weiss, Milch, Dunkel sowie Milch mit Caramel) naschen.<\/p>\n<p>Weiter ging es in die Backstube, die grob in drei Teile gegliedert ist. Beim Eingang werden die salzigen Speisen wie Salate zubereitet. In diesem Bereich steht auch eine Verpackungsmaschine, die Vogelnestli, Spitzbuben und \u00e4hnliche Leckereien in Portionsgr\u00f6sse abpackt.<\/p>\n<p>Im n\u00e4chsten Bereich werden die Torten und Patisserieartikel hergestellt. Hier steht eine Wasserstrahlschneidemaschine, die mit Hilfe eines hauchd\u00fcnnen Wasserstrahls, der mit bis zu 1000 m\/s aus einer D\u00fcse spritzt und verschiedenste Materialien schneiden kann. Die damit geschnittenen Lebensmittel bleiben dabei nicht nur v\u00f6llig trocken, es entsteht auch fast kein Abfall und alle St\u00fccke sind am Ende identisch. Ren\u00e9 hat uns diesen faszinierenden Apparat mit einem Baumerfladen, die Spezialit\u00e4t des Hauses, demonstriert und ihn in kleine Herzen geschnitten.<\/p>\n<p>Der Baumerfladen ist ein gef\u00fcllter Lebkuchen, dessen F\u00fcllung im Gegensatz zum Appenzeller Lebkuchen aus Haseln\u00fcssen besteht und daher dunkel ist und dessen genaue Rezeptur ein grosses Geheimnis ist. 1902 wurde die Leckerei von Rudolf B\u00e4r, einem B\u00e4cker, der seine Lehre im Appenzellerland gemacht hat, in Bauma entwickelt. Seither wurde das Rezept von Generation zu Generation weiter gegeben, bis es Ren\u00e9 vor 15 Jahren von der Familie Voland gekauft hat. Seitdem liegt das Rezept in einem Schliessfach auf der Bank und Ren\u00e9 ist der Einzige, der es kennt und der die Zutaten mischt. Pro Woche stellt die B\u00e4ckerei rund 1000 Fladen her, in der Weihnachtszeit sogar bis zu 3500 St\u00fcck. Diese werden in den sechs Filialen sowie \u00fcbers Internet verkauft. Ren\u00e9 ist es sehr wichtig zu betonen, dass die B\u00e4ckerei f\u00fcr ihre Produkte wenn immer m\u00f6glich auf regionale Rohstoffe zur\u00fcck greift. Ausserdem wird die Abw\u00e4rme der diversen K\u00fchlschr\u00e4nke als Heizenergie weiter genutzt.<\/p>\n<p>Im dritten Teil der Backstube liegt die eigentliche B\u00e4ckerei. Hier beginnen jeden Morgen gegen 1:30 Uhr drei Mitarbeiter damit, die Teige f\u00fcr den folgenden Tag vorzubereiten. Die B\u00e4ckerei hat 363 Tage im Jahr ge\u00f6ffnet, lediglich am 25. Dezember sowie am 1. Januar bleiben die Verkaufslokalit\u00e4ten geschlossen. Die Backstube hat aber trotzdem in reduziertem Betrieb ge\u00f6ffnet, es werden die Produkte f\u00fcr den n\u00e4chsten Tag vorbereitet. Hier bekamen wir alle jeweils f\u00fcnf St\u00fccke Zopfteig und wurden von zwei sehr freundlichen und geduldigen B\u00e4ckerinnen darin unterwiesen, wie wir aus diesen f\u00fcnf St\u00fccken einen Zopf flechten konnten. Nach einigen Versuchen haben wir es alle geschafft und unsere Z\u00f6pfe wurden zum Ruhen in einen G\u00e4rschrank geschoben und sp\u00e4ter gebacken. W\u00e4hrend der Wartezeit hat sich Ren\u00e9 noch einmal viel Zeit genommen, um uns alle m\u00f6glichen Fragen zu beantworten. Danach haben wir uns noch einmal ins Cafe gesetzt sowie den kleinen Shop gepl\u00fcndert. Mit unseren Z\u00f6pfen im Gep\u00e4ck haben wir uns gegen 17 Uhr nach einem informativen und unterhaltsamen Nachmittag auf den Weg nach Hause gemacht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unsere diesj\u00e4hrige Weiterbildung hat uns ins wundersch\u00f6ne T\u00f6sstal gef\u00fchrt, in die Konditorei &amp; B\u00e4ckerei Voland in Steg. Wegen des eher unfreundlichen Wetters haben wir den Treffpunkt spontan vom Vorplatz der &hellip; <a href=\"https:\/\/www.sakristanen-zh-sh.ch\/wordpress\/?p=1263\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">Besuch der B\u00e4ckerei Voland in Steg am Mittwoch, 23. 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