Der Einladung unseres Vizepräsidenten, Christian Russi, Sakristanenvereinigung der Kantone Zürich
und Schaffhausen, folgte rund ein Drittel unserer Sektionsmitglieder; 29 an der Zahl. Mit dem
komfortablen Bus startete die Reise morgens um acht Uhr beim Busbahnhof Zürich und führte uns
Richtung Luzern, an den Pilatus-Bahnen in Stansstad vorbei, wo die steilste Standseilbahn der Welt
auf den Pilatus führt. Nicht weit davon entfernt befindet sich auch die Glasi Hergiswil – vielleicht auch
einmal einen Besuch wert… Vor der Eucharistiefeier um 10:30 Uhr in der Pfarr- und Wallfahrtskirche
Sachseln im schönen Kanton Obwalden, wo unser Nationalheiliger Niklaus von Flüe, auch bekannt
als Bruder Klaus, seine letzte Ruhe fand, blieb noch rund eine Stunde Zeit zum Einkehren oder für
einen Spaziergang durchs Dorf; mit Sonnenschein bei angenehmen Temperaturen. In unmittelbarer
Nähe der Wallfahrtskirche ist auch das ‘Museum Bruder Klaus Sachseln’. Die Grabstätte des Bruder
Klaus befindet sich im freistehenden Hauptaltar der Wallfahrtskirche. Durch eine Glasscheibe des
Altars ist die lebensgrosse, silbervergoldete Figur des Heiligen zu sehen. In der Figur werden in einem
Chromstahlbehälter die Reliquien des Bruder Klaus aufbewahrt. Diözesanbischof von Chur, Joseph
Maria Bonnemain, stand der hl. Messe vor. Weitere Zelebranten, wie Ernst Fuchs (Bruder-KlausenKaplan) und Jürg Stuker (Pfarradministrator) sowie der Schulleiter des Schweizerischen Sakristanenverbands, Pfr. Dr. Andreas Fuchs, gestalteten die sehr schöne Messfeier mit. Die Predigt von
Bischof Bonnemain war kurz und prägnant. Während der Messfeier erfuhren wir noch einiges
Interessantes und Wissenswertes über das Leben und Wirken des hl. Bruder Klaus auf dem Flüeli
und dem Ranft und seine Grabeskirche in Sachseln im Stile des Frühbarocks. Nach dem Gottesdienst
warteten vor der Kirche einige Cars, um die insgesamt 420 Wallfahrt-Teilnehmenden nach oben ins
Flüeli zu befördern, wo uns ein gemeinsames, sehr feines Mittagessen inkl. Getränke in der
Mehrzweckhalle Flüeli offeriert wurde – vergelt’s Gott! Mit der anschliessenden, stimmungsvollen
Andacht, begleitet von schönen Alphorn-Klängen, fand die diesjährige Wallfahrt gegen 15:30 Uhr
ihren offiziellen Abschluss. Um 18:00 Uhr brachte uns unser Car-Chauffeur Stefan Reimmann,
Inhaber des im Züricher Oberland ansässigen Reisecar-Unternehmens, wieder sicher zurück an
unseren Ausgangspunkt, nachdem uns ein Stau das Zentrum der Stadt Zürich etwas näher betrachten
liess… Zufrieden und dankbar für den schönen Tag machte sich sodann jeder und jede selbständig
auf den Heimweg. Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle an die Organisatoren: den
Verantwortlichen des Schweizerischen Sakristanenverbands, und, last but not least, an den Verantwortlichen unserer Sektion, unseren sehr geschätzten Christian Russi.
Mai 2026 Marianne Wälchli-Moser