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Bericht Weiterbildung; Führung Gärtnerei (Produktion) des Gartencenter Meier AG in Tann-Dürnten

Am Mittwoch, 30. September 2026, 14.00 Uhr, fanden sich 11 Mitglieder in Dürnten zu einer Führung
der Produktionsstätte des Gartencenters Meier ein. Frau Jasmin Müller hiess uns im Namen des
Betriebs mit einer Flasche Kräuter-Eistee willkommen und führte uns anschliessend durch die
Gewächshäuser und das Areal. Sie erklärte uns allerlei Wissenswertes über die Pflanzen und den
Betrieb und beantwortete all unsere Fragen. Nachfolgend eine Zusammenfassung der spannenden
Führung.
Um im sehr grossen Areal schnell von einer Stätte zur anderen zu gelangen, stehen den Mitarbeitenden
Trottinetts und Velos zur Verfügung. Ca. 13’000 Basilikum-Setzlinge werden jedes Jahr selbst ausgesät. Auch Petersilie wird selbst produziert, je 12’000 jährlich, italienischer und gekrauster. Vorbei an
den Zyklamen gelangten wir zum sog. Bahnhofshaus mit den Pflanzen, die allesamt zugekauft werden. Rund 75 % ist Eigenproduktion, der Rest wird von Spezialbetrieben dazugekauft, insbesondere
Produkte mit wenig Nachfrage, oder auch, wenn die eigene Produktion mal nicht ausreicht. Die vielen
Pflanzen, Kräuter etc. werden nur für das eigene Gartencenter produziert, es werden keine anderen
Geschäfte damit beliefert. Auf dem Areal befindet sich auch das Personalhaus, welches je nach Bedarf während drei bis sechs Monaten polnische Saison-Arbeiter beherbergt, teils auch langjährige.
Insbesondere im Frühling, wo am meisten produziert wird, werden viele Saisonniers benötigt. Weiter
gings zur grössten und wichtigsten Bewässerungszentrale von insgesamt vier. Diese verfügen über
verschiedene, meist unterirdische Regenwasser-Becken in der Grössenordnung zwischen 450 und 650
qm. Die Bewässerung über die vier Zentralen ist ein geschlossenes System. Das Wasser wird
hochgepumpt, wird auf den Tischen angestaut und dasjenige, das nicht gebraucht wird, läuft in die
Rücklauftanks und wird erneut verwendet, nachdem es gefiltert wurde. Dadurch kann die Wasserverschwendung minimiert werden. Die Pflanzen werden also von unten bewässert. Solange sie aber
noch keine Wurzeln entwickelt haben, werden sie von oben, von Hand, mit der Brause bewässert. Um
Platz zu sparen, werden im Frühling einige Ampel-Pflanzen kultiviert. Hierfür existiert von oben her eine
präzise Bewässerung. Den Wassertanks wird auch Dünger beigemischt. Das erfolgt nach Rezept. Da
das Rücklaufwasser bereits Dünger enthält, gibt es beim Eingang des Mischbehälters ein Messgerät,
das präzise angibt, wieviel und von welchem Dünger zugefügt werden muss. Auch für diejenigen
Pflanzen, die von Hand gegossen werden müssen, gibt es ein Düngegerät in kleinem Format. Da das
Regenwasser nicht ausreicht, wird Gemeindewasser eingespeist. Diesen extremen Hitze-Sommer
wurde es in gewissen Gewächshäusern bis zu 50° heiss, d.h. die Wassergabe musste mengenmässig
und vom Zeitpunkt her sehr präzise passieren. Oder gewisse Pflanzen mussten an einen schattigeren
Platz versetzt werden. Jasmin Müller zeigte uns Produkte in rauen Mengen, die bereits für kommenden
Februar und den Frühling gezogen werden. Einige Pflanzen wie Primeln benötigen ca. sechs Monate,
andere drei Monate – je nach Licht-, Luft- und Temperatur-Verhältnissen. Die Gewächshäuser werden
nach Bedarf mit an den Dächern angebrachten, verschiebbaren Bahnen beschattet. Diese sogenannten Energie- und Schattier-Schirme schattieren am Tag, und in der Nacht, wenn sie ganz
geschlossen sind, funktionieren sie als Energie-Schirme, die die Wärme unten zurückbehält und nicht
durch das Dach verloren geht. Die Wärme wird je nach Art der Pflanzen durch ein Computerprogramm
reguliert. Wenn zu viel Schnee auf den Glasdächern ist, müssen die Dächer geheizt werden. Bei einer
weiteren Station bat uns Frau Müller, durch Schmecken und Reiben eine Pflanze zu erkennen:
Strauchbasilikum. Den Strauchbasilikum kann man aufziehen als Baum und immer wieder in die
gewünschte Form zurückschneiden. Der Strauchbasilikum benötigt eine Temperatur von mind. 10°,
einen hellen Standort und sehr wenig Wasser. Zur Schädlingsbekämpfung werden in den Gewächshäusern Nützlinge ausgebracht, d.h. es werden gute Tiere ausgebracht, die die schlechten fressen. Die
Gärtnerei beschäftigt in der Abteilung Produktion ein bis zwei Lehrlinge. Es werden Lehrlingswochen
angeboten, an denen sie über ein gewünschtes Thema vertieft ausgebildet werden und sie am Ende
einen Bericht über den Kurs schreiben müssen. Dazu werden auch genügend Berufsbildner
ausgebildet. Durch diese Förderung wird gewährleistet, dass immer genügend gutes Personal zurVerfügung steht. Viele bleiben nach der abgeschlossenen Lehre im Betrieb, was für das gute
Betriebsklima spricht. In der Produktion sind 20 bis 30 Angestellte beschäftigt, je nach Saison. Im
ganzen Betrieb werden 200 bis 250 Stellen besetzt. Weiter geht’s zur Abteilung mit dem Gemüse und
den Kräutern, dessen Samen maschinell ausgesät werden. Die Samen werden nicht selbst gezüchtet,
die werden bei spezialisierten Samenlieferanten eingekauft. Je nach Nachfrage werden auch einige
Setzlinge dazugekauft. Insbesondere für die Lernenden werden auch Setzlinge vermehrt. Wenn die
Pflanzen eine gewisse Grösse haben, werden sie kühl gestellt und ggf. auch weniger gewässert, damit
sie für den Verkauf nicht zu gross werden. Oder sie werden mit einem schwarzen Tuch bedeckt, z.B.
die Chrysanthemen. Wieder ein Haus weiter gelangen wir zur Topfmaschine, wo die Töpfe bis zur
Grösse von 30 cm mit Erde gefüllt und für die Setzlinge vorgelocht werden. Diese Maschine wird durch
den Topfmeister bedient. Frau Müller erklärt, dass die Gärtnerei seit diesem Jahr praktisch keinen Torf
mehr verwendet. Durch den heftigen Hagelsturm am 20.08.2026 wurde aber ein grosser Teil der
Anlagen zunichte gemacht. Personen befanden sich zum Zeitpunkt des Unwetters glücklicherweise
keine mehr in den Glashäusern. In der 30-jährigen Geschichte war dieser Hagel in diesem Ausmass
eine einmalige Sache. Die Saisonniers im Personalhaus sahen das Unwetter kommen, erstellten
Videos und informierten die Betriebsleitung. Bei der Aussaatmaschine angekommen, erklärte uns Frau
Müller, wie die maschinelle Aussaat vonstattengeht. Mit einem Granulat aus Gestein, das das Wasser
speichert, wird die Aussaat abgedeckt. Daneben existiert auch eine Plattenfüllmaschine. Wir gehen
weiter über das riesige Gelände ins Freie. Die Häuser sind nummeriert, sodass die Lieferanten den
richtigen Zugang finden. Die täglichen Bestellungen vom Gartencenter werden bereitgestellt und durch
die Pendel-Chauffeure zum Verkaufscenter transportiert. Im Frühling werden so bis zu 180 km pro Tag
zwischen der Produktionsstätte und dem nahegelegenen Verkaufscenter zurückgelegt. Bis 2018 hatte
die Gärtnerei Meier AG eine eigene Stauden-Gärtnerei. Diese wurde dann zu Vikardi Stauden AG nach
Grüningen ausgelagert, die dannzumal von der Firma Meier aufgekauft wurde. Auf die Gartenzäune
mit den aufgehängten, wunderschönen Pflanzen aufmerksam gemacht, erklärt uns Frau Müller, dass
hier mit Pflanzen getestet wird. Die Rosen im Freien werden im Winter kultiviert und sind auf den SeniorChef, der Rosen über alles liebt, zurückzuführen. Der Betrieb versucht, nur so viel zu produzieren, wie
auch gebraucht wird, so dass der Kompost auf ein Minimum reduziert werden kann. Der Kompost,
welcher dennoch anfällt, wird von umliegenden Bauernbetrieben abgeholt. Die Erde wird nach dem
eigenen Rezept von ‘Ricoter Erdaufbereitung AG’ eingekauft, die als Pionier für torffreie Schweizer
Erden gilt. Die Töpfe bestehen weiterhin aus Plastik, mit dem Loge, dem Markennamen der Firma Meier
AG. Versuchsweise werden aber beim Gemüse auch Naturtöpfe eingesetzt. Das Recycling der
verkauften Plastiktöpfe funktioniert gemäss den Ausführungen von Frau Müller gut, ein sehr grosser
Teil wird von der Kundschaft bei den bereit gestellten Boxen zurückgebracht und wiederverwendet,
solange sie nicht defekt oder unansehnlich sind. Zum Schluss übergibt uns Frau Müller noch die
Hauszeitschrift des Gartencenters, das wichtigste Werbemittel, die nach wie vor durch den Senior-Chef
gestaltet wird.
Schliesslich nehmen wir nach dieser lehrreichen und interessanten Führung viel spannendes Wissen
mit nach Hause. Einige liessen den Nachmittag dann noch im Restaurant des nahen Gartencenters
ausklingen.

Für den Bericht: Marianne Wälchli-Moser

Wallfahrt des Schweizerischen Sakristanenverbands nach Sachseln und Flüeli vom 19. Mai 2026

Der Einladung unseres Vizepräsidenten, Christian Russi, Sakristanenvereinigung der Kantone Zürich
und Schaffhausen, folgte rund ein Drittel unserer Sektionsmitglieder; 29 an der Zahl. Mit dem
komfortablen Bus startete die Reise morgens um acht Uhr beim Busbahnhof Zürich und führte uns
Richtung Luzern, an den Pilatus-Bahnen in Stansstad vorbei, wo die steilste Standseilbahn der Welt
auf den Pilatus führt. Nicht weit davon entfernt befindet sich auch die Glasi Hergiswil – vielleicht auch
einmal einen Besuch wert… Vor der Eucharistiefeier um 10:30 Uhr in der Pfarr- und Wallfahrtskirche
Sachseln im schönen Kanton Obwalden, wo unser Nationalheiliger Niklaus von Flüe, auch bekannt
als Bruder Klaus, seine letzte Ruhe fand, blieb noch rund eine Stunde Zeit zum Einkehren oder für
einen Spaziergang durchs Dorf; mit Sonnenschein bei angenehmen Temperaturen. In unmittelbarer
Nähe der Wallfahrtskirche ist auch das ‘Museum Bruder Klaus Sachseln’. Die Grabstätte des Bruder
Klaus befindet sich im freistehenden Hauptaltar der Wallfahrtskirche. Durch eine Glasscheibe des
Altars ist die lebensgrosse, silbervergoldete Figur des Heiligen zu sehen. In der Figur werden in einem
Chromstahlbehälter die Reliquien des Bruder Klaus aufbewahrt. Diözesanbischof von Chur, Joseph
Maria Bonnemain, stand der hl. Messe vor. Weitere Zelebranten, wie Ernst Fuchs (Bruder-KlausenKaplan) und Jürg Stuker (Pfarradministrator) sowie der Schulleiter des Schweizerischen Sakristanenverbands, Pfr. Dr. Andreas Fuchs, gestalteten die sehr schöne Messfeier mit. Die Predigt von
Bischof Bonnemain war kurz und prägnant. Während der Messfeier erfuhren wir noch einiges
Interessantes und Wissenswertes über das Leben und Wirken des hl. Bruder Klaus auf dem Flüeli
und dem Ranft und seine Grabeskirche in Sachseln im Stile des Frühbarocks. Nach dem Gottesdienst
warteten vor der Kirche einige Cars, um die insgesamt 420 Wallfahrt-Teilnehmenden nach oben ins
Flüeli zu befördern, wo uns ein gemeinsames, sehr feines Mittagessen inkl. Getränke in der
Mehrzweckhalle Flüeli offeriert wurde – vergelt’s Gott! Mit der anschliessenden, stimmungsvollen
Andacht, begleitet von schönen Alphorn-Klängen, fand die diesjährige Wallfahrt gegen 15:30 Uhr
ihren offiziellen Abschluss. Um 18:00 Uhr brachte uns unser Car-Chauffeur Stefan Reimmann,
Inhaber des im Züricher Oberland ansässigen Reisecar-Unternehmens, wieder sicher zurück an
unseren Ausgangspunkt, nachdem uns ein Stau das Zentrum der Stadt Zürich etwas näher betrachten
liess… Zufrieden und dankbar für den schönen Tag machte sich sodann jeder und jede selbständig
auf den Heimweg. Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle an die Organisatoren: den
Verantwortlichen des Schweizerischen Sakristanenverbands, und, last but not least, an den Verantwortlichen unserer Sektion, unseren sehr geschätzten Christian Russi.


Mai 2026 Marianne Wälchli-Moser

Jahresausflug ins Schloss Wildegg am 11. Juni 2025

Im modernen Komfortreisecar startete unser Ausflug in Zürich mit einer schönen Fahrt über Land ent-
lang der Aare durch die Naturschutzgebiete des Auenschutzparks Aargau; mit dem Ziel bzw. Höhepunkt
“Schloss Wildegg”. Den ganzen Tag strahlte die heisse Sonne vom Himmel! Im Garten des stilvoll ein-
gerichteten Landgasthauses “Leuen” in Uitikon genossen wir schon bald beim Kaffeehalt das gemütli-
che Beisammensein. Auch für das Mittagessen in Seengen im Restaurant “Eichberg” – mit Hof und
Gärtnerei und prächtiger Aussicht – wurde durch die Organisatoren wiederum ein schöner Ort ausge-
sucht. Das Dreigang-Menü in diesem Ambiente war sehr fein und es wurde auch ein Supplement/Nach-
schlag serviert. Beim “Barocken Schloss- und Gartenerlebnis” in Möriken-Wildegg angekommen, wur-
den wir vom jungen (und hübschen ) Knecht Peter des 18. Jahrhunderts empfangen und durch das
Schloss geführt – vom Keller bis zum Dach. Jene Teilnehmenden, die weniger gut zu Fuss waren,
kamen mit der damaligen Magd in den Genuss der rund einstündigen Führung. Das Schloss mit dem
Schaugarten alter Kulturpflanzen von ProSpeciaRara liegt etwas oberhalb des Dorfes am Ende eines
felsigen Ausläufers des Chestenbergs und gehört seit Anfang 2011 dem Kanton Aargau. Der Platz für
diesen Bericht reicht vermutlich nicht aus, um die interessanten Erzählungen von Knecht Peter detail-
getreu wiederzugeben. Deshalb nur ein kleiner Abriss davon. Er führte uns durch einen düsteren Stollen
zu den dunklen, alten Pferdeständen. Früher war dieser Stall aber nicht dunkel, denn wie alle Schlösser
wurde auch dieses im 17. Jh. umgebaut und vergrössert. Da der Durchgang für die Pferde dadurch
verunmöglicht wurde, baute man zusätzliche Stallungen. Dort war auch der Schlafplatz der Knechte,
wo hingegen die Mägde ihre Kammer im Schloss hatten. Nebst der Magd gab es auch eine Köchin und
ein Erzieher/Lehrer für die Kinder sowie ein Kutscher und einen Jäger. Die Jagd war damals eine wich-
tige Freizeitbeschäftigung. An den Gemäuern ist heute noch gut erkennbar, wie die Habsburger die
ersten Steine aus der nahen Umgebung gesetzt hatten. Schön zu erkennen, wie die Geschichte in
dieser Wand versteckt ist. Schon die damalige Herrschaft legte Wert darauf, dass Besuchende Auskunft
über das Schloss erhielten. Deshalb wurden auch die Knechte gut unterrichtet. Knecht Peter führte uns
dann einen Zwischenstock höher zur Kornschütte. Über Jahrtausende war das Getreide das wichtigste
Nahrungsmittel für Mensch und Tier. Die hier gelagerte Gerste mit wenig Klebstoff brauchte man für
Suppe und Müesli, Weizen mit hohem Glutenanteil wurde zu Brot verarbeitet. Um es haltbar zu machen,
wurde es zweimal gebacken und so erhielten die Knechte viele Kalorien für ihre schwere Arbeit, die sie
verrichten mussten. Heute werden in diesem ehemaligen Kornlager die einfachen, landwirtschaftlichen
Geräte wie Sense, Dreschknebel, Rechen, Dreschmaschine und Mühle ausgestellt. Der Pflug wurde
entweder von Pferden oder Ochsen gezogen, aber bei armen Bauern auch von Menschenkraft, was
doch Einiges abverlangt hatte! Es waren schwierige Zeiten. Man war vom Wetter abhängig, welches
bei schlechter Ernte über Hunger oder keinen Hunger entschied. Umso wichtiger war es zu dieser Zeit,
dass man auch alles verwertete. In einem weiteren Raum einen Stock höher zeugen Wappen und
Portraits von den bisherigen Herrschaften. Knecht Peter erzählte uns über seine aus der Zeit des 18.
Jahrhunderts. Die Geschichte fängt um 1470 an. Die Schlossherren und Besitzer der umliegenden
Ländereien hatten das Recht, Steuern einzuziehen, Gerichtsverfahren abzuhandeln und waren auch
verantwortlich für den Strassenunterhalt. Sie waren auch Ansprechperson für die umliegenden Dörfer
wie Holderbank oder Möriken. Wildegg wurde erst später mit der Industrialisierung bedeutend. Wiede-
rum einen Stock höher gab uns Schlossknecht Peter in der reich verzierten Eingangshalle mit Aussicht
auf die umliegenden Dörfer und Schlösser anhand der Wandmalereien einen kurzen, geschichtlichen
Abriss. Um 1230 bauten die Habsburger hier einen Wachtturm mit dem Zweck, das Tal zu überwachen.
1415 eroberten die Berner den ganzen Aargau. Der Wachtturm wurde als Kornkammer genutzt und
ging von den Habsburgern in den Besitz der Berner über. Das Schloss stand dann längere Zeit leer
und wurde um 1476 von der Familie Effinger erworben. Sämtliches umliegende Land und Leute mit
Bauernhöfen, einer Ziegelei und Weinberge gingen in dessen Besitz über. Die sehr wohlhabende Fa-
milie Effinger bewohnte das Schloss Wildegg aussergewöhnlich lange, von 1476 bis 1912. Im 18. Jahr-
hundert betraf die Französische Revolution auch die Schweiz. Effingers konnten aber ihren Besitz be-
halten. In dieser Zeit lebten die Herrschaften des Knechts Peter, Sofie von Erlacher-Effinger und ihr
Halbbruder Albert Effinger, auf dem Schloss. Die ausgestellten Gegenstände stammen aus dessen Zeit
und Besitz. Weiter erklärte Knecht Peter die Bedeutung der Wappen. Die abgebildeten Knollen deuten
auf die Anzahl der Ländereien. Danach führte er uns in die Küche. Die Küche war eigentlich der wich-
tigste Ort im Schloss, denn hier war es immer warm, hier unterhielt man sich und hier wurde das Essen
den Jahreszeiten entsprechend durch altertümliche Techniken haltbar gemacht. Bemerkenswert ist der
über der Feuerstelle mechanisch angetriebene Spiess, aber auch ein ca. 4 Meter tiefer Schacht. Darin
wurde das Regenwasser als Trinkwasser und für den Abwasch gesammelt. Das Abwasser aus dem
Steinbecken am Fenster wurde dann einfach an der Aussenfassade abgeleitet. Zu dieser Zeit gab es
ja weder fliessendes Wasser, noch Strom, noch eine Heizung. Ein weiteres interessantes Utensil: Die
Dochtschere. Früher brannten die Kerzendochte nicht ab, sondern mussten immer wieder zurückge-
schnitten werden. Weiter zeigte uns Schlossknecht Peter das Herzstück des Schlosses; den Salon.
Hier empfing man Gäste, hier hat man gegessen und machte Büroarbeiten. Und in den Fensternischen
zwischen den dicken Mauern, wo viel Licht war, verrichteten die Frauen von Stand, welche nicht kör-
perlich gearbeitet hatten, Handarbeiten wie Nähen und Stricken. In diesem Raum wurde auch musiziert
und getanzt, was für den Adel sehr wichtig war. Das im Salon präsentierte Porzellan, wie auch Kaffee
oder Trinkschokolade, wurde in dieser Zeit bekannt und aus anderen Kolonien eingeführt – für den Adel
ein enormer gesellschaftlicher Wert. Wieder einen Stock höher im Raum mit den Portraits der Schloss-
herren erfuhren wir einiges Spannendes über deren Werdegang. Die Familie Effinger hatte einen bis
nach Bern reichenden Namen mit Rang und Klang. Jedoch erregte dann insbes. die ausgestellte Rit-
terrüstung, ein Kettenhemd, unsere Aufmerksamkeit. Bernhard Effinger wurde zur Verteidigung der
Stadt Wien zum Kampf gegen die Osmanen/die Türken einberufen. Dabei wurde auch das Kettenhemd
des Fürsten Bernhard Effinger zurückgelassen und kam so wieder ins Schloss Wildegg zurück. Mit
solchen privaten Sammlungen entstand auch das Museum, welches heute durch das Landesmuseum
verwaltet wird. Schliesslich zeigte uns Knecht Peter noch den Schlafraum der Mägde, welche sich das
Bett bei wechselnden Schichten teilten und es auch zu zweit nutzten, um sich warm zu halten. Die
Duvets bestanden aus gesammeltem Laub. Betreffend Hygiene widersprach Knecht Peter der gängi-
gen Meinung, die Mägde seien schmutzig gewesen und hätten gestunken, denn sie wuschen sich täg-
lich mittels Waschschale und Krug auf dem Zimmer. Auch die Unterkleider wurden regelmässig gewa-
schen. Knecht Peter erzählte auch von der Beziehung zwischen den Untertanen und ihren Herren.
Manche Diener lebten ihr Leben lang im Schloss, wodurch durchaus eine engere Beziehung, mit einer
gewissen Herzlichkeit, entstehen konnte. Neben der Magd-Kammer befindet sich die Rüstkammer. Der
Sage nach soll eine Magd im 18. Jh. des Nachts einen Weissen Ritter gesehen haben, der von der
Rüstkammer aus durch die Mauern durch einen anderen Raum gegangen und dann wieder verschwun-
den sei. Heute sagt man, dass im Herbst bei Nebel diese Figur manchmal in der Gegend von Möriken
auftauchen soll. Ob bei solchen Beobachtungen vielleicht auch der Genuss eines guten Tropfens einen
gewissen Einfluss hat, sei dahingestellt… Weiter gings zum Dachgeschoss, einem grossen, leeren,
hohen Raum. Der wurde zur Lagerung von Lebensmitteln sowie für nicht genutzte Möbel verwendet.
Auch als Waschraum war dieser Raum aufgrund seiner grossen Platzverhältnisse wichtig. Von diesem
Dachgeschoss führt eine weitere Treppe zum obersten Dachgeschoss, welches aber für Besuchende
gesperrt ist. Diesen Platz überlässt man nämlich den tierischen Kreaturen, den Dohlen, als Wohnraum.
Am Schluss seiner interessanten Führung empfahl uns Knecht Peter, noch etwas Zeit im prächtigen
Schlossgarten zu verbringen. Wir waren uns einig, dass tatsächlich ein erneuter Besuch dieser präch-
tigen Anlage lohnend wäre. Allein im Garten könnte man sich den ganzen Tag verweilen und die Zeit
mit den vielfältigen, schön und strukturiert angelegten Bepflanzungen geniessen. Nach kurzem, indivi-
duellem Aufenthalt in der Anlage erfolgte die Rückreise dann nicht mehr über Land, sondern auf direk-
tem Weg über die teilweise verstopfte Autobahn. Es war ein schöner Ausflug, vielen Dank dem Orga-
nisator Christian Russi!


Marianne Wälchli-Moser

Jahresausflug nach Glarus zur Firma GESKA am 5. Juni 2024

Am Morgen des 5. Juni trafen wir uns auf dem Carparkplatz Sihlquai in Zürich und stiegen in den Car Richtung Glarus.

Unsere Fahrt ging zuerst auf den Pfannenstiel zum Restaurant Pfannenstiel, wo wir die Aussicht, die „Geissli“ und natürlich auch Kaffee mit Gipfeli geniessen konnten.

Danach ging die Fahrt weiter zum Restaurant Bildhus auf dem Ricken, wo wir ein feines Mittagessen geniessen durften.

Die Fahrt ging weiter durch die schöne Landschaft, bis wir dann in Glarus bei der Firma GESKA eintrafen. Dort wurden wir schon erwartet. Die Führung begann mit einem kurzen spannenden Film über die Geschichte des Glarner Schabziger. Danach durften wir die gesamte Produktion anschauen, davor mussten wir aber alle die notwendigen Hygienemassnahmen einhalten. Das hiess Schutzbekleidung anziehen, Haare und Schuhe abdecken und, nicht zu vergessen, die Hände gründlich Waschen und desinfizieren. Danach ging es los mit der eigentlichen Führung. Diese dauerte etwa eine Stunde und wir erfuhren viele spannende Details über die Herstellung des Glarner Schabziger. Am Schluss der Führung gab es noch einen Apéro mit den berühmten Glarner „Zigerbrütli“, salzig und süss. Ebenfalls konnte man sich mit diversen Ziger Produkten eindecken. Mit vielen neuen Eindrücken über die Schabzigerherstellung stiegen wir dann um 16:00 Uhr wieder in den Car ein Richtung Zürich, wo wir gegen 18:00 Uhr ankamen. Es war ein schöner und interessanter Jahresausflug und wir freuen uns schon auf das nächste Mal.

Generalversammlung 2024

Vor Beginn der 78. Generalversammlung trafen sich die Vereinsmitglieder und Gäste zum gemeinsamen Gottesdienst in der Kirche St. Katharina in Zürich. Die Eucharistiefeier wurde vom aktuellen Präses Beat Auer und unserem ehemaligen Präses Wojciech Szczepański zusammen zelebriert.
Das Abendessen wurde von der Kirche St. Katharina spendiert, jeder Teilnehmer durfte sich selber am Buffet bedienen. Nach dem Abendessen eröffnet die Präsidentin Yvonne Ent die 78. Generalversammlung. Yvonne begrüsst alle anwesenden Vereinsmitglieder, die Ehrenmitglieder und Gäste. Nach der Wahl der Stimmenzähler wurden folgende Mitglieder in den Verein aufgenommen: Thomas Gross, Mirko Lovrinovic, Werner Beerle, Ruth Toldo, Edith Koch und Monia Spitzer. 

Im Jahresrückblick liess Yvonne das Vereinsjahr 2023 mit einigen Bildern Revue passieren. Einige der Highlights: die Maiandacht in Seuzach, der Jahresausflug zu Kambly in Trubschachen, der Weiterbildungsausflug ins Kloster Fahr und die Adventsfeier in Hinwil. Der Jahresbericht wurde von der Versammlung einstimmig angenommen und mit grossem Applaus verdankt. 

Die Jahresrechnung 2023 sowie das Budget für das Jahr 2024 wurden von der Versammlung einstimmig angenommen und die Arbeit der Kassierin und der Revisoren mit Applaus verdankt.

Da noch eine Stelle als Revisor Vakant ist, hat Yvonne gefragt ob jemand der Anwesenden Interesse an der Position hätte, was leider spontan nicht der Fall war.

Anschliessend wurden diejenigen Mitglieder geehrt, die seit 15 bzw.  25 Jahren unserer Vereinigung angehören sowie den zahlreichen Geburtstagskindern gratuliert.

Leider mussten wir im Jahr 2023 von einem unserer langjährigen Mitgliedern Abschied nehmen. Beat sprach ein Gebet für Augustin Alhambra.

Die anwesenden Gäste bedankten sich beim Vorstand für die Einladung und gratulierten zur Wiederwahl. 

Nach einigen allgemeinen Informationen aus dem Vorstand bedankte sich Yvonne bei allen, die mitgeholfen haben den Abend so reibungslos zu organisieren und bei den Gästen, dass sie sich die Zeit genommen haben unsere GV zu besuchen.

Adventsfeier 2023 in Liebfrauen, Hinwil

Am Mittwochabend, den 13. Dezember 2023, fand die traditionelle Adventsandacht in der Liebfrauenkirche in Hinwil statt. Rund 20 Personen fanden sich dafür in der adventlich geschmückten Kirche ein. Unser Präses Pfarrer Beat Auer gestaltete, unter dem Motto dem Herrn den Weg bereiten, diese stimmungsvolle Feier. Am Piano begleitete uns Marianne Rütsche und so sangen wir mit viel Freude mit. Beim anschliessenden offerierten Imbiss der Pfarrei Hinwil genossen wir die feinen Speisen an schön gedeckten Tischen. Vielen Dank an Maya Brändli, Yvonne Ent und Christian Russi fürs Kochen und organisieren. Gestärkt und adventlich eingestimmt auf Weihnachten machten wir uns auf den Heimweg. 

Jahresausflug nach Trubschachen zur Firma Kambly am 7.Juni 2023

Am Morgen des 7. Juni trafen wir uns auf dem Carparkplatz Sihlquai in Zürich und stiegen in den Car Richtung Trubschachen.

Unsere Fahrt ging zuerst zum Restaurant Rosengarten Kollerhuus wo wir im prächtigen Rosengarten Kaffee mit Gipfeli geniessen konnten. Natürlich hatten wir auch genügend Zeit den Garten mit den zahlreichen gut duftenden Rosen zu geniessen.

Danach ging die Fahrt weiter zum Restaurant Bahnhöfli in Entlebuch wo wir ein feines Mittagessen geniessen durften. Das im voraus bestellte Menu kam dann auch sehr rasch und wurde uns von einem aufgestellten Team serviert. Als es dann weiter ging und wir alle zur Abfahrt im Car sassen verabschiedete uns das Team des Restaurant Bahnhöfli sehr herzlich mit winkenden weissen Servietten.

Die Fahrt ging weiter durch die schöne Landschaft, bis wir dann in Trubschachen bei der Firma Kambly eintrafen. Da Kambly keine Führungen anbietet, konnte jeder und jede selbständig im grossen Fabrikladen stöbern. Dieser bietet auch diverses an, um etwas mehr über Kambly zu erfahren, sei es einen Film oder diverse Wände mit Fragen und Anschauungsmaterial. Sogar ein eigenes kleines Restaurant mit einer Show-Konfiserie gab es. Wir hatten genügend Zeit um uns zu verweilen, im Laden oder draussen. 

Um 16:00 Uhr hiess es dann einsteigen in den Car und die Fahrt ging zurück Richtung Zürich, wo wir gegen 18:30 mit vielen neuen Eindrücken und dem einen oder anderen Guetzli im Gepäck ankamen.

Generalversammlung 2023

Vor Beginn der 77. Generalversammlung trafen sich die Vereinsmitglieder und Gäste zum gemeinsamen Gottesdienst in der Kirche St. Peter und Paul in Zürich Aussersihl. Die Eucharistiefeier wurde vom aktuellen Präses Wojciech Szczepański, dem zukünftigen Präses Beat Auer und Martin Conrad, dem Seelsorger vor Ort zusammen zelebriert.
Das Abendessen wurde von der Kirche St. Peter und Paul spendiert und vom Vorstand vorbereitet und serviert. Nach dem Abendessen eröffnet der Vizepräsident Christian Russi an Stelle der Präsidentin die 77. Generalversammlung. Leider ist Yvonne Ent so heiser, dass sie fast nicht sprechen kann. Deshalb haben Ramona Ent und Christian Russi den geschäftlichen Teil übernommen. Ramona begrüsst alle anwesenden Vereinsmitglieder, die Ehrenmitglieder und Gäste. Der Vorstand hatte geplant, das 75-Jahr-Jubliäum im Jahr 2021 zu feiern, aber leider hat Corona dem einen Strich durch die Rechnung gemacht. Deshalb hat er kurzerhand beschlossen in diesem Jahr die Schnappszahl zu feiern hat allen Mitgliedern als Präsent einen Tubenschlüssel mit Gravur aufs Tischset gelegt.

Nach der Wahl der Stimmenzähler wurden folgende Mitglieder in den Verein aufgenommen: Beat Auer, Miroslav Andacic, Susanne Glass, Karin Steinauer und Marianne Wälchli.

Im Jahresrückblick liess Ramona das Vereinsjahr 2022 mit einigen Bildern Revue passieren. Einige der Highlights: die Wallfahrt nach Einsiedeln, die Maiandacht in Bauma, der Jahresausflug in die Vogelwarte Sempach, der Weiterbildungsausflug ins Museum Schloss Kyburg und die Adventsfeier in Wiedikon. Der Jahresbericht wurde von der Versammlung einstimmig angenommen und mit grossem Applaus verdankt. 

Die Jahresrechnung 2022 sowie das Budget für das Jahr 2023 wurden von der Versammlung einstimmig angenommen und die Arbeit der Kassierin und der Revisoren mit Applaus verdankt.

Das Jahr 2023 war ein reguläres Wahljahr. Zunächst wurde der Vorstand in globo für weitere drei Jahre wiedergewählt. Die Versammlung dankte den Vorstandsmitgliedern für ihre gute Arbeit mit grossem Applaus. Anschliessend wurde die Präsidentin ebenfalls für drei weitere Jahre gewählt. Yvonne liess via Ramona ausrichten, dass sie die Wahl annimmt und sich für die Wiederwahl und das ihr dadurch entgegengebracht Vertrauen bedankt.

Bei den Revisoren ist Peter Stäuble von seinem Amt zurückgetreten. Es hat sich kein Anwesender spontan zur Wahl gestellt, deshalb ist bei den Revisoren aktuell eine Stelle vakant. Die bisherigen Revisoren Urs Brändle und Roswitha Friberg wurden einstimmig wiedergewählt. 

Wojciech Szczepański hat dem Vorstand im Oktober 2022 mitgeteilt, dass er aus Zeitgründen gerne von seinem Amt zurücktreten würde, was dieser schweren Herzens zur Kenntnis genommen hat. Im Namen des Vorstandes hat Ramona Wojciech verabschiedet und sich für seine Arbeit als Präses bedankt. Wojciech war gerührt und hat seinem Nachfolger alles Gute im Amt gewünscht. Der Bischof hat, auf Vorschlag des Vorstandes, Pfarrer Beat Auer zum neuen Präses der Sakristanenvereinigung Zürich und Schaffhausen ernannt. Beat freut sich sehr auf seine neue Aufgabe und hofft auf viele gute Jahre mit uns allen.

Anschliessend wurden diejenigen Mitglieder geehrt, die seit 15 bzw.  25 Jahren unserer Vereinigung angehören sowie den zahlreichen Geburtstagskindern gratuliert.

Leider mussten wir im Jahr 2023 von einem unserer langjährigen Mitgliedern Abschied nehmen. Wojciech sprach ein Gebet für Arnold von Däniken

Die anwesenden Gäste bedankten sich beim Vorstand für die Einladung und gratulierten zur Wiederwahl. Albert Manser vom Zentralvorstand überbrachte den Frauen im Vorstand eine kleine Aufmerksamkeit, da am selben Tag der Internationale Frauentag war. Als Geschenk zum 77-jährigen Bestehen überreichte er dem Vorstand eine Flasche Appenzeller, damit die Vorstandssitzungen nicht zu trocken werden.

Nach einigen allgemeinen Informationen aus dem Vorstand bedankte sich Ramona bei allen, die mitgeholfen haben den Abend so reibungslos zu organisieren und bei den Gästen, dass sie sich die Zeit genommen haben unsere GV zu besuchen.

Maiandacht 2022

Die Maiandacht der Sakristanenvereinigung der Kantone Zürich und Schaffhausen führte uns nach zwei coronabedingten Absagen im dritten Anlauf endlich in die wunderschöne Kirche St. Anton in Bauma. Die Teilnehmer trafen sich bei strahlendem Sonnenschein gut gelaunt um 17:45 Uhr vor der Kirche St. Anton.


Unser Präses Wojciech Szczepański hat allen Anwesenden für die Maiandacht einen Rosenkranz mitgebracht, den wir im Anschluss an die Andacht auch behalten durften. Zusammen mit Pfarrer Andreas Pfister von Bauma führte er uns durch eine wunderschöne Maiandacht in der der Rosenkranz im Mittelpunkt stand und in der er uns eine schöne Legende zur Entstehung des Rosenkranzes erzählt hat. Musikalisch wurde die Maiandacht vom Organisten Daniel Gottfried an der Orgel begleitet, der uns passend zum Thema nicht nur mit klassischen Marienliedern sondern auch mit Klassikern von den Beatles erfreut hat.


Im Anschluss an die Maiandacht trafen sich alle Teilnehmer im Pfarreizentrum der Kirche zu einem gemütlichen Beisammensein. Pia Seeberger, Präsidentin der Kirchenpflege und Sakristanin in Bauma und ihr Mann begrüssten uns mit gemischtem Salat und einer grossen Auswahl an salzigen und süssen Wähen, die uns von der Kirchgemeinde Bauma-Bäretswil-Fischenthal offeriert worden sind. Bei vielfältigen anregenden Gesprächen konnten wir die erste Maiandacht seit 2019 in einer gemütlichen Atmosphäre geniessen.

Ramona Ent, Kassierin

Generalversammlung 2022

Nach langem Zögern hat der Vorstand beschlossen auch die diesjährige 76. Generalversammlung der Sakristanenvereinigung Zürich und Schaffhausen aufgrund der anhalten schwierigen Coronalage zum Schutz unserer Mitglieder ein weiteres Mal schriftlich durchzuführen. Ein Vorgehen, dass auf viel Verständnis gestossen ist, wofür ich mich im Namen des Vorstandes herzlich bedanken möchte. Der Vorstand hat sich auch sehr über die vielen lieben Gruss- und Dankesworte gefreut, die auch dieses Mal in grosser Menge den Abstimmungszetteln beigelegt worden sind. Wir hoffen von ganzem Herzen, dass das Jahr 2022 es zulassen wird, dass wir uns an möglichst vielen Anlässen sehen können.

Es freut mich mitteilen zu dürfen, dass alle vorgelegten Traktanden erneut mit grosser Mehrheit oder Einstimmig angenommen worden sind. Die Jahresrechnung 2021 sowie das Budget 2022 wurden genehmigt, ausserdem wurde die Höhe des Jahresbeitrages für 2022 belassen. Das Protokoll wird wie immer mit den Unterlagen zur 77. Generalversammlung versandt, falls jemand vorher schon einen Blick darauf werfen möchte, kann es bei mir per Mail angefordert werden.

Abschliessend möchte ich mich nochmals bei allen Mitgliedern, Gästen und Freunden für ihren Einsatz, die Teilnahme an unseren Anlässen, die Flexibilität bei der teilweise kurzfristigen Planung und die lieben Worte bedanken. Ich hoffe euch alle bald wiedersehen zu können und wünsche bis dahin allen alles Gute und bleibt gesund.

Yvonne Ent, Präsidentin